Alte Türen in neuem Glanz

Alte Türen mit wenigen Handgriffen zu neuem Glanz

Alte Türen im Altbau

Ein Gebäude, das vor einigen Jahrzehnten erbaut wurde, besitzt in vielen Fällen noch schöne alte Türen und alte Türen aus Holz verleihen einer Wohnung oder einem Haus einen sehr individuellen Charme. Ist die Holzsubstanz noch in Ordnung, kann alten Türen und Türrahmen mit etwas Geschick zu neuem Glanz verholfen werden.

Da alte Türen vorwiegend aus massivem Holz gefertigt sind, ist es auch eine Überlegung wert, ob man sie nicht unlackiert lässt und die Oberflächen mit einem speziellen Wachs behandelt. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Türen und Rahmen weitestgehend unbeschädigt sind. Diese Entscheidung kann erst getroffen werden, wenn die Lackschichten der letzten Jahrzehnte entfernt sind.

Die nachfolgend beschriebene Vorgehensweise ist für Türen und Türrahmen gleich.

Entfernen der alten Lackschichten

Auch wenn es eine sehr staubige und zeitaufwendige Prozedur ist, ist das Entfernen der Lackschichten mit einem Exzenterschleifer und einem Deltaschleifer für die Ecken immer noch die beste Lösung. Tragen Sie dabei bitte unbedingt Schutzbrille und einen hochwertigen Mundschutz der Klasse P3, da sich beim Schleifen lungengängige Teilchen bilden, die ein gesundheitliches Risiko in sich bergen.

Schleifen Sie im ersten Schritt mit sehr grobem Schleifpapier (80er-Körnung) die alten Lackschichten ab. Im Anschluss daran verwenden Sie Schleifpapier der Körnung 100 und glätten damit die Oberfläche. Da viele Schäden erst nach dem Entfernen der Lackschichten sichtbar werden, ist nun der Zeitpunkt der Entscheidung gekommen, ob die Tür in Holz Natur bleiben kann oder lackiert werden muss.

Beschädigungen unsichtbar machen

Weist die Tür zu viele Beschädigungen auf, um sie in Holz Natur zu belassen, muss nun mit einem speziellen Holzspachtel ausgebessert werden. Verwenden Sie dazu eine Spachtel, mit der das Reparaturmaterial gleichmäßig aufgetragen werden kann. Für kleine Beschädigungen und Risse wird ein feiner Holzkitt verwendet; sind die Beschädigungen sehr tief und flächig, können diese mit einem mit Sand versetzten Holzspachtel ausgefüllt werden. Achten Sie darauf, wirklich alle Löcher und Risse zu füllen. Auch wenn sie noch so klein sind. Jedes noch so kleine Loch ist nach der Lackierung sichtbar. Sind alle Beschädigungen und Unebenheiten ausgeglichen, muss der Holzspachtel austrocknen. Anschließend wird die gesamte Tür mit Schleifpapier der Körnung 120 glatt geschliffen.

Die Oberflächenbehandlung der alten Tür

Wird die Tür lackiert, tragen Sie im ersten Schritt eine Lackschicht auf und lassen diese 24 Stunden trocknen. Anschließend wird die lackierte Fläche mit Schleifpapier der Körnung 240 geschliffen und die zweite Lackschicht aufgetragen. Ist eine dritte Lackschicht nötig, wird auch die zweite Lackschicht mit dem feinen Schleifpapier behandelt.

Die gleiche Vorgehensweise ist auch beim Ölen oder Wachsen zu beachten. Auch hier wird im Zwischenschritt und zum Abschluss mit Körnung 240 glatt geschliffen. Am besten erfolgen dieser Feinschliffe mit der Hand.

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