Bilder als Dekoration: So kommen Bilder richtig zur Geltung

Bilder geben einem Raum eine ganz spezielle Atmosphäre. Sie können einfach nur schön und dekorativ sein oder für den Besitzer eine ganz bestimmte Bedeutung erfüllen. Auf jeden Fall verleihen Bilder einem Raum eine persönliche und auch individuelle Note, wenn sie unter Berücksichtigung von ein paar kleinen Tipps an die Wand gebracht werden.

Grundregeln für das Aufhängen von Bildern

Grundsätzlich soll sich die Mitte eines Bildes auf einer Höhe von ungefähr 160 cm befinden. Diese 160 cm bilden die durchschnittliche Augenhöhe der deutschen Bevölkerung. Eine weitere und noch genauere Möglichkeit ist, ein Drittel des Bildes oberhalb dieser 160 cm und zwei Drittel des Bildes unterhalb der durchschnittlichen Augenhöhe einzumessen.

Diese Regelung trifft für alle Bilder zu, die vorwiegend aus dem Stehen betrachtet werden. Auch Bilder, die die Wand entlang einer Treppe schmücken, werden nach diesem Prinzip angebracht. Eine Ausnahme bilden Bilder, die gegenüber einer viel genutzten Sitzgelegenheit wie dem Sofa hängen. Hier kann die Höhe um ungefähr zehn Zentimeter reduziert werden.

Bildergruppen an einer Wand

Werden mehrere Bilder nebeneinander an einer Wand angebracht, ist es wichtig, die Linienführung von Fenster und Türen sowie Regalen miteinzubeziehen und die optimal wirkende Höhe in Kombination mit den Oberkanten von Türen, Fenstern und Regalen zu prüfen. Beim Aufhängen entlang einer Treppe sollte die Höhe der Bilder parallel zur Steigung der Treppe verlaufen.

Wichtig ist, darauf zu achten, dass beim Aufhängen einer Bildergruppe zwischen den Bildern immer die gleichen Abstände eingehalten werden. Ob man nur gleich große Bilder nebeneinander hängt oder große und kleine abwechselnd hängt, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Auch die Verteilung großer und kleiner Bilder auf einer bestimmten Fläche kann eine sehr gute optische Wirkung erzielen, wenn darauf geachtet wird, dass der Abstand immer gleich ist und die Gruppe zentriert angebracht wird. Zusätzlich sollte rund um die Bildergruppe ausreichend freie Wandfläche verbleiben. Daher ist es von größter Bedeutung, sehr genau zu messen oder sich eine Holzschablone zum Einhalten der Abstände anzufertigen.

Mit der Schablone arbeiten

Die Schablone hilft dabei, die Abstände zwischen den einzelnen Bildern genau einzuhalten. Für diesen Zweck wird eine Holzleiste verwendet, in deren Enden zwei Löcher im benötigten Abstand gebohrt werden. Gleichzeitig ist die Schablone eine perfekte Ablage für die Wasserwaage. Die Löcher sollten so groß sein, dass sie einen Holzdübel oder, wenn kein Loch gebohrt werden muss, den Bildnagel aufnehmen können. Während nun das eine Loch der Holzleiste auf den Bildnagel gesetzt wird oder auf einen in das gebohrte Wandloch versehenen Dübel, kann über das zweite Loch am anderen Ende der Holzleiste die Markierung für das nächste Bild gesetzt werden.

Werden verschieden große Bilder an die Wand gehängt, muss die Schablone maximal so lang sein, wie die Distanz von der Mitte der beiden Bilder einschließlich des benötigten Bildabstandes. Für kleinere Bilder müssen auf der Schablone zusätzliche Abstände markiert werden.

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