Das Grauen im Nebenzimmer | WG-Leben

Fast alle Studenten kennen es, für eine schöne Wohnung reicht das Geld einfach nicht.
Somit sucht man sich eine WG und hat dort die Chance, die lustigste Zeit des Lebens zu verbringen.
Doch was passiert, wenn dort das Grauen nur ein Zimmer weiter wohnt?

Hier die gängigsten Problemfälle:

Die Turteltäubchen:

Die Nervensäge lässt sich nicht so einfach abwimmeln. Hier braucht man schon gute Ideen.

Die Nervensäge lässt sich nicht so einfach abwimmeln. Hier braucht man schon gute Ideen.

Entweder zieht man schon zu Beginn mit einem Pärchen zusammen, oder deine beiden Mitbewohner machen mit ihrer Liaison die Dreier - WG zu einer 2+1 Gemeinschaft. Paare neigen dazu öfter daheim zubleiben. So kuscheln die beiden an den Abenden auf dem Sofa, nehmen ein gemeinsames Schaumbad oder frühstücken im Bett. Schon bald hat man das Gefühl nicht mehr ein vollwertiges WG-Mitglied zu sein. Insbesondere wenn die gemeinsamen WG Aktivitäten vorher sehr ausgeprägt waren,  fühlen sich viele nun wie das sprichwörtliche fünfte Rad am Wagen.

Ungeeignete Kombination:
Frustrierte Singles und alle mit einer Fernbeziehung.
Gerade Frischverliebte werden dann zur Frage der Toleranz.
Wer selber viel mit dem Partner macht oder die meiste Zeit unterwegs ist, sollte gut damit zu recht kommen.

Die Nervensägen:

In eine WG zu ziehen, birgt immer auch das Risiko auf seltsame Mitbewohner zu stoßen.

In eine WG zu ziehen, birgt immer auch das Risiko auf seltsame Mitbewohner zu stoßen.

Eigentlich ist es schön mal mit der Mitbewohnerin in der Küche zu quatschen, oder einfach zu wissen, dass jemand da ist, wenn man heimkommt. Doch jeder braucht mal ein paar ruhige Augenblicke, in denen man ausspannen kann. Leider hat der eine oder andere Mitbewohner ein sehr ausgeprägtes Kommunikationsbedürfnis. So wird man schon mit einem Schwall Anekdoten an der Tür empfangen und der DVD Abend verkommt zur Alleinunterhalter- Show des Mitbewohners. Ansonsten ist immer ein Haufen Freundinnen oder Kumpels des Mitbewohners bei euch in der Wohnung und bietet hysterisches Lachen bzw. Gegröle.

Ungeeignete Kombination:
So eine Nervensäge erträgt man nur, wenn einem ein wenig zu viel Geplapper lieber ist, als allein in einer stillen Wohnung zu sitzen. Wer selbst sehr kommunikativ ist und eine Menge Trubel mag, wird auch dabei mal ein Auge zudrücken können...

Die Schreckensherrscher:

Beim Einzug wirken sie offen, sympathisch und sozial.
Doch schon bald beginnt das Drama: Sie essen deine Vorräte weg, hinterlassen ein Chaos in Küche und Bad, sie betreten ohne anzuklopfen dein Zimmer. Vielleicht schnüffeln sie auch in deinen Sachen, halten sich an keine Vereinbarung und annektieren schon nach ein paar Wochen fast die gesamte Wohnung.
Die Musik ist nicht nur schrecklich, sondern auch unerträglich laut, deine Kleidung wird einfach aus der Maschine auf den Boden geschmissen und zu guter letzt erfährst du noch, dass er oder sie dich um deine Kaution bringen will.

Ungeeignete Kombination:
Das hält auf Dauer keiner aus ...
Wenn solche oder ähnliche Probleme sich häufen und sich auch nach einem Gespräch nicht lösen lassen, sollte man sich einfach eine neue WG suchen. In der eigenen Wohnung muss man sich einfach wohlfühlen dürfen!

1. Bildquelle:  © Stefan-Balk - Fotolia

2. Bildquelle: © Elliot-Westacott -Fotolia

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