Feng Shui – wie mache ich das?

Spätestens seit Ende der 1980er Jahren ist auch in den westlichen Gesellschaften Feng Shui unter Einrichtungsexperten eine ernst zu nehmende Modeerscheinung geworden. Anfangs noch belächelt, hat sich diese Modeerscheinung mittlerweile zu einem eigenen Einrichtungsstil entwickelt.

Grundsätzlich muss man „unser“ westliches Feng Shui Stil jedoch von dem traditionellen chinesischen unterscheiden. Übersetzt bedeutet Feng Shui „Wind und Wasser“. Im Ursprungsland China werden, anders wie hierzulande, auch Grabstätten und gesamte Gebäude bereits in der Planung mittels Feng Shui gestaltet. Westliches Feng Shui setzt meist erst nach dem Bau an. Ziel ist „versteckte Energien“ aus den Räumen zu vertreiben und so ein harmonischeres Leben zu ermöglichen. Die Grundlage bilden verschiedene Lehren. Dazu zählen unter anderem:

  • Die Lehre des Qi: Qi beschreibt die unsichtbare Energie, die störungsfrei fließen sollte
  • Die Lehre von Yin und Yang ist verantwortlich für das Gleichgewicht zwischen Gegensätzlichkeiten
  • Die fünf Elemente Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer müssen aufeinander abgestimmt vorhanden sein

Im westlichen Feng Shui finden diese Lehren zwar Anwendung, allerdings oftmals nicht in letzte Konsequenz. Beliebte Elemente für die Erfüllung der Lehren sind Windspiele, Zimmerspringbrunnen, verschiedene Düfte oder farbige Stoffe. Seit Jahren ist zu beobachten, dass immer mehr Firmen Produkte unter dem Slogan Feng Shui verkaufen, die traditionellen Lehren jedoch nicht berücksichtigt werden.

Daher gilt: Wer Interesse an einer Feng Shui Einrichtung hat, sollte bereits in der Planungsphase Literatur hinzuziehen, welche die klassischen Lehren berücksichtigt. Richtig umgesetzt verspricht Feng Shui eine Harmonisierung der Umgebung. Energien können fließen, was zur Folge hat, dass man sich in seinen eigenen vier Wänden rundum wohlfühlt. Alternativ können auch Feng Shui Berater hinzugezogen werden. Da dies kein klassischer Ausbildungsberuf ist, ist ein gewisses Basiswissen allerdings unabdingbar.

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