Leuchten/Lampen

Leuchten und Lampen dienen seit der Erfindung der Glühlampe dazu elektrisches Licht zu spenden. Diese Philosophie gilt heute noch genauso. Die Erfindung der unterschiedlichsten Leuchtmittel hat die Leuchtenindustrie jedoch zu einer perfektionierten Kombination aus innovativer Technik und hochwertigem Design werden lassen.

Eine kleine Begriffserklärung

Die Verwirrung um Leuchten und Lampen ist auch heute weiterhin groß, obwohl ihre Unterscheidung sehr einfach ist. Eine Leuchte besteht aus einem Korpus, der unterschiedlich gestaltet sein kann. Dieser Korpus enthält eine Lampenfassung (oder mehrere) sowie Dinge wie Schalter, Vorschaltgeräte und andere technische Einrichtungen. Eine Lampe indessen ist die herkömmliche „Glühbirne“, die Energiesparlampe, LED oder manches andere mehr. Fachlich korrekt wird die Lampe als Leuchtmittel bezeichnet.

Leuchten für alle Anwendungen

WohnraumleuchteElektrisches Licht wird im Wohnbereich genauso wie im Büro, in der Industriehalle und im Stadtpark gebraucht. Danach richtet sich das grundlegende Sortiment, denn es gibt eine große Auswahl an Leuchten. Ihre Wichtigsten sind Technische Leuchten, Wohnraumleuchten und Außenleuchten.

Technische Leuchten

Ihre häufigste Verbreitu

ng finden sie in Form von Leuchten mit Leuchtstofflampen und einfachen bis hochwertigen, blendungsfreien Reflektoren. Sie können an der Decke oder in einem Lichtband montiert werden oder bilden Tragschienensysteme.
In Ausstellungshallen, Foyers etc. werden sie durch Einbaustrahler und Downlights unterstützt, die mit Halogenlampen in Nieder- oder Hochvoltausführung oder LED bestückt sind. Ihr Design vermischt sich oftmals bereits mit der hochwertigeren Gestaltung für den Wohnbereich.

Wohnraumleuchten

Ihre typischen Vertreter sind die Wandleuchten, die einen eingeschränkten Raumbereich mit ihrem Licht versorgen. Sie können zweckmäßig oder designerisch mit Glas, Edelstahl, Messing, Holz und anderen Materialien gestaltet sein und sich damit dem Raumdesign anpassen. Deckenleuchten traten im Wohnbereich bis vor circa 15 Jahren als Pendelleuchten mit mehreren Leuchtmitteln in Erscheinung. Sie sorgten für eine mehr oder weniger zufriedenstellende allgemeine Lichtverteilung im Raum. Mittlerweile haben sich daraus neue Modelle wie Seilzugleuchten, Lichtschienensysteme und LED-Flächenleuchten entwickelt, die diese Allgemeinbeleuchtung wesentlich besser umsetzen. Ein dritter Bereich sind Stehleuchten und Deckenfluter. Viele von ihnen sind mit einer zusätzlichen Leseleuchte ausgerüstet, die ein punktuelles Licht erzeugen. Der Fluter indessen verteilt bei hellen Decken und Wänden ein gleichmäßiges Licht im gesamten Raum. Zu diesen Leuchten gesellen sich Deckeneinbaustrahler unterschiedlichster Bauweise.

Außenleuchten

StraßenlaterneIn diesem Bereich kommen Leuchten mit einem erhöhten Schutzgrad ab IP44 zum Einsatz. Sie sind feuchtigkeitsgeschützt und in ihrer Bauart möglichst korrosionssicher.
Von der rustikalen Straßenlaterne bis zur Pollerleuchte und dem Fußbodeneinbaustrahler ist die Palette der Außenleuchten sehr vielfältig. Jüngste Innovation, die jedoch noch einer wesentlichen Weiterentwicklung bedarf, sind Solarleuchten.

Welche Leuchtmittel gibt es?

Seit dem Wegfall der alten Glühlampe hat sich eine rasante Entwicklung vollzogen. Die Glühlampe hielt nur bis zu 1.000 Brennstunden und vergeudete 80 Prozent ihrer Leistung in Form von Wärmeabgabe.
Ihr folgte die Energiesparlampe, die durch ihre Quecksilberbestandteile sowie das grelle Licht und langsames Zünden in der Kritik steht. Sie spart circa 30 Prozent Energie im Vergleich zur Glühlampe und hält circa 3.000 Brennstunden. Halogenleuchtmittel in Hoch- und Niedervoltausführung übertreffen die Energiesparlampe in ihre Beleuchtungsstärke. Sie entwickeln jedoch große Hitze, sind deshalb brandschutztechnisch oft bedenklich und ihre grelle Lichtfarbe eignet sich vorrangig nur für Strahler und Spots. Den LED gehört die Zukunft. Ihre Lebensdauer reicht bis zu 50.000 Brennstunden und sie sparen bis zu 90 Prozent Energie im Vergleich zur Glühlampe. Ihre Lichtfarbe ist mittlerweile äußerst vielfältig. Die fällige Massenproduktion wird zu niedrigeren Anschaffungspreisen führen.

Bildquellen:
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