zwei Kindern in einem Kinderzimmer

Zwei Kinder in einem Zimmer - viele Optionen für die optimale Gestaltung

Haben Sie vielleicht Kinder? Eventuell sogar zwei - und eine Unterbringung ist nur in einem gemeinsamen Zimmer möglich - oder vielleicht nur vorerst angedacht? Dann sollten Sie sich Gedanken über eine adäquate und kindgerechte Gestaltung des Raumes machen. Auch wenn Ihre Kinder ein Mädchen und ein Junge sind - mit ein paar Ideen und praktischen Vorschlägen können Sie zwei Kindern in einem Kinderzimmer ein ganz persönliches Refugium gestalten.

Ein Kinderzimmer für zwei? - Kein Problem mit der richtigen Gestaltung

Sofern sich Ihre Kinder noch etwa bis zum sechsten Lebensjahr befinden, dürfte es mit einer gemeinsamen Zimmeraufteilung eigentlich keine großen Problem geben - in dieser "Sozialisations-Phase" ist ein gemeinsames Zimmer in der Regel ohne weiteres realisierbar.

Auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Mädchen und Jungen - zumal wenn sich diese gerade nicht mehr im Kleinkind-Alter befinden - sollten Sie dann natürlich eingehen. Machen Sie sich zuerst am besten Gedanken über die Aufteilung der Schlafplätze. Vielleicht möchte ein Kind gerne ein Hochbett haben - oder sogar alle beide. Ein Bett könnte an einer Wandseite aufgestellt werden; ein anderes gegenüber, beziehungsweise rechtwinklig davon an einem kürzeren Wandstück. Solch ein Hochbett gibt es oftmals als Version mit eingebauter Rutsche - damit können die Kinder Spiel- und Spaßerlebnisse und ihre Schlafwelt gut miteinander verbinden.

zwei Kinder spielen zusammen

Stehen Sie ein großer Raum für gemeinsame Aktivitäten zur Verfügung.

Unter dem Bett kann zum Beispiel, wenn schon ein schulpflichtiges Kind dabei ist, ein Schreibtisch integriert werden. An der Zimmerdecke werden dann Haken oder eine durchgehende Metallschiene angepasst und installiert - dort wird ein zusammenschiebbarer Vorhang eingehängt - ähnlich wie der Duschvorhang im Badezimmer. Schon haben Sie einen Raumteiler der, mit entsprechenden Designs oder Zeichnungen versehen, in das Spiel Ihrer Kinder mit einbezogen werden kann. Möchte ein Kind seine Ruhe haben und sich alleine beschäftigen oder Hausaufgaben erledigen, wird der Vorhang zugezogen. Wollen die Geschwister etwas spielen, wird er ganz einfach zur Seite gezogen - und schon steht wieder ein großer Raum für gemeinsame Aktivitäten zur Verfügung.

Daneben gibt es Holzkisten in vielen Variationen; vier- und rechteckige mit und ohne Deckel, in unterschiedlichen bunten Farbausführungen sowie mehreren Größen. Diese können unter die Hochbetten geschoben werden, um als Aufbewahrungsort für Spielzeug und allerlei Kleinkram zu dienen. So kann die Tochter ihre Lieblingsspielzeuge separat von den Utensilien ihres Bruders aufbewahren.

Prinzessinnen-Schloss und Ritterburg - eine interessante Kombination für Ihre Kleinen

Ob Sie gerade Nachwuchs erwarten, aufgrund von Renovierungsmaßnahmen oder eines Umzugs die Einrichtung eines Kinderzimmers planen - mit Phantasie und etwas Geschick bekommen Ihre Kinder ein Zimmer präsentiert, in dem sie sich rundherum wohlfühlen werden. Nutzen Sie zum Beispiel auch die Option, Regal-Elemente in Würfelform einzubeziehen.

Zum einen können sie ebenfalls eine Raumteiler-Funktion für einen aufgeteilten Bereich übernehmen - und natürlich zur Ablage von Spielsachen und Büchern dienen - der zudem von zwei Seiten zugänglich ist. So bekommt jedes Kind seinen eigenen Abschnitt zugeteilt, den es individuell nutzen kann.

Zum anderen kann man so einzelne Elemente gut miteinander kombinieren, um daraus beispielsweise eine Burg oder ein Schloss aufzubauen! Mit einem Hochbett kombiniert, lässt sich auf diese Weise sogar eine komplette Raumecke im Kinderzimmer ausfüllen.

Ihr Sohn kann zum Beispiel eine Ritterburg bauen, Ihre Tochter errichtet auf der gegenüber liegenden Seite ihr Traum-Schloss. Die Holz-Würfel eignen sich bestens, um hohe Mauern und Türme zu bauen, und können zudem schnell wieder verändert werden. Auch so entstehen Rückzugsmöglichkeiten für Ihre Kleinen.

zwei Kinder

Wählen Sie eine interessante Kombination für Ihre Kleinen!

Während tagsüber die Ritter von ihrer Burg herab steigen und zu einem Besuch beim Prinzessinnen-Schloss aufbrechen, um die Prinzessin vor fremden Eindringlingen zu schützen; zieht sich am Abend jeder in sein eigenes Gebiet zurück. Gerade solche erweiterten Betten-Landschaften lassen sich gut mit Paravents erweitern - diese gibt es in kleineren Ausführungen - zum Beispiel auch mit kindgerechten Motiven.

Der große Vorteil: sie sind faltbar und können immer wieder unterschiedlich angeordnet werden - ganz nach den Bedürfnissen der Kinder. So kann Ihre Prinzessin einen eigenen Bereich einrichten, in dem sie sich ganz und gar der Pflege ihrer Garderobe hingibt. Und Ihr Sohn? Der erweitert damit den Einzugsbereich seiner standfesten Ritterburg.

Kleiderschrank und Co. - trennen oder teilen?

Nicht immer muss alles im gemeinsamen Kinderzimmer strikt getrennt werden. Ein größerer zwei- oder dreitägiger Schrank kann an einer Wand in die Zimmermitte gestellt werden - eine Seite bekommt die Tochter, die andere Seite der Sohn für die Nutzung zur Verfügung. Daneben werden jeweils Regale befestigt, die Ihre Kinder nach Belieben mit ihren Sachen versehen können. So erhält jedes Kind zwar seinen Bereich, um Spielzeug oder vielleicht Sportpokale und Lieblingstiere unterzubringen. Dennoch kann die Fläche in der Mitte des Raumes für gemeinsames Spielen genutzt werden.

Ein dort aufgestellter Tisch - an die jeweilige Zimmergröße angepasst - könnte obendrein zum Malen, Schreiben, für Puzzle und andere Spiele eingesetzt werden. Der Tisch kann zudem als Abgrenzung von einer persönlichen Seite dienen - und gleichzeitig als Mittelpunkt um etwas zusammen zu machen. Hier können auch selbst aufgebaute Sachen, wie Lego-Konstruktionen, stehen bleiben, ohne das sie jeden Tag extra weggeräumt werden müssen.

An den gegenüberliegenden Zimmerwänden stellt man dann die Betten; die auch versetzt angeordnet werden können - das heißt, diagonal gegenüber. Mädchen mögen da schon mal gerne eine Version mit "Himmel" - sodass das Kinderzimmer dadurch eine noch exklusivere Note bekommen kann. Schon allein durch diese Form der Anordnung würde für Ihre Kinder eine sichtbare Aufteilung entstehen. Zusätzlich könnten neben dem Tisch in der Raummitte kleine Polsterwürfel deponiert werden. So erzielt man sicherlich eine interessante Wirkung in einem gemeinsamen Kinderzimmer.

Kleiner Aufwand - aber große Wirkung

trennen oder teilen

Wichtig ist: jedes Kind bekommt "seinen Teil" zugeordnet.

Damit wird deutlich, dass Sie schon mit teilweise geringem Aufwand für persönliche Wohlfühl-Ecken in einem gemeinsamen Kinder-Zimmer sorgen können. Wenn ein Kind seine Ruhe haben möchte oder Schulaufgaben zu erledigen hat, zieht es sich in seinen Bereich zurück. Später dient das Zimmer dann als gemeinsamer Mittelpunkt, wo Spiel und Spaß im Vordergrund stehen. Eine Vitrine, vielleicht mit zwei Flügeltüren, kann hier als weiterer gemeinsam genutzter Aufbewahrungsort dienen.

Jedes Kind bekommt "seinen Teil" zugeordnet und entscheidet ganz allein, welche Schätze es dort hineinstellt. Und beide können gemeinsam die Lieblingsstücke des anderen bestaunen. Eine weitere ergänzende Idee wäre es - und diese ist garantiert im Sinne der Kleinen - die Wände mit unterschiedlichen Farbtönen des so aufgeteilten Raumes zu versehen. Mit viel Kreativität zaubert Ihre Prinzessin vielleicht den Prinzen mit Pferd an die Wand, während Ihr Sohn "auf seiner Seite" einen Drachen entstehen lässt, der im Begriff ist die Burg anzugreifen.

 

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